Archiv

2010

Di. 18.05.2010
20:30 h
Anselm Krisch Trio "+"

Anselm Krisch (p)
Maurice Kuehn (b)
Wolfgang Disch (dr)
+ Christoph Neuhaus (git)
+ Lukas Pfeil (sax).

Der Pianist Anselm Krisch studiert seit 2006 an der Musikhochschule Mannheim bei Prof. Joerg Reiter und präsentiert heute sein Bachelor-Abschluss-Programm. Als Sohn des Vibraphonisten Dizzy Krisch wuchs er mit traditioneller amerikanischer Jazzmusik auf, was in Auswahl und Interpretation der Stücke zu spüren ist, die sich an Jazzgrößen wie Bill Evans, Monty Alexander oder Herbie Hancock orientiert. Mit dabei sind auch spannende Eigenkompositionen aus dem Programm des Groovejazz-Projekts "Flüstertüte", das sich in letzter Zeit einen großen Bekanntheitsgrad erspielte.
Maurice Kuehn (Bass) und Wolfgang Disch (Schlagzeug) sind ebenfalls studierte Jazzmusiker aus Mannheim und bilden mit ihm das "Anselm Krisch Trio".
Dieses wird durch den Kölner Saxophonisten Lukas Pfeil und den Mannheimer Kollegen Christoph Neuhaus an der Gitarre ergänzt. Beide sind Bandmitglieder von "Flüstertüte" und spielten bereits in mehreren Projekten an der Seite von Anselm Krisch. Man darf sich also auf einen abwechslungsreichen Abend freuen, der von den persönlichen Vorlieben des Pianisten geprägt sein wird.
www.fluestertuete.eu
www.anselm-krisch.de
http://christophneuhaus.com
Di. 09.03.2010
20:30 h
Rondout

Ulrike Kern, Stimme
Wolfgang Lindenfelser, Saxophon
Thomas Horstmann, Gitarre

Rondout ist ein Trio, das mit der Stimme von Ulrike Kern, den Saxophonen von Wolfgang Líndenfelser, und der Gitarre von Thomas Horstmann viele musikalische Facetten beherrscht. Leise Töne finden genauso Ihren Platz wie groovige Themen.
Bass? Schlagzeug? – die üblichen Verdächtigen fehlen hier. Subtil gestalten die drei virtuosen Musiker über einen weiten Spielraum Ihre Interpretationen und schaffen eine intime Atmosphäre. Jedes einzelne, sorgfältig ausgewählte Stück, ist von den Musikern durchleuchtet, und vom unverwechselbaren Charme des Trios geprägt. Neben Jazz- Standards sind auch Stücke der Pop-Musik im Repertoire.
www.thomashorstmann.net

2009

Dienstag, 8.12.09
20:30 h
Jasper van`t Hof - Bob Malach
Pseudopodia
Nachdem wunderbaren Open Air Fest im Juni finde ich es toll, dass wir wieder unseren damaligen Stargast Jasper van`Hof einladen konnten. Diesmal ist er nicht allein, sondern kommt mit dem Weltklasse Saxophonisten Bob Malach.
Eine großartige Tatsache, die wir nicht zuletzt unserer gemeinsamen Arbeit im Verein verdanken, haben wir doch einen nachhaltig guten Eindruck in unserem Jubiläumsjahr hinterlassen. Über die Musiker brauche ich hier nicht viel zu sagen, man muss dieses Duo hören.
Mit der Cafeteria des SWR haben wir einen Veranstaltungsraum ausgewählt, um erstens die hervorragende Zusammenarbeit mit dem SWR zu würdigen, und zweitens schafft dieser Raum eine exklusive Intimität zwischen Musiker und Zuhörer.
Ein Weihnachtsgeschenk für alle Jazzfreunde.
Jasper van`t Hof und Bob Malach werden nachmittags in der Tübinger Musikschule einen Workshop abhalten. Anmeldung bei der Musikschule.
(Irrtum vorbehalten, alle Angaben ohne Gewähr)
Dizzy Krisch, Vors. Jazzclub Tübingen
Es ist einer der großen Glücksfälle des Jazz, daß sich ein Saxophonist aus Philadelphia und ein Keyboarder aus dem holländischen Enschede zu einer perfekten musikalischen Symbiose zusammentun können. Obwohl die künstlerischen Biographien der beiden sehr divergieren, entdeckten Bob Malach und Jasper van`t Hof die Möglichkeit einer fein aufeinander abgestimmten Zusammenarbeit. Spricht man mit dem einen über den anderen, stellt sich heraus, daß eines der wichtigsten Elemente dieser Beziehung die gegenseitige Bewunderung ist.
Ebenso deutlich wird, daß das gemeinsame Musizieren den beiden höllisches Vergnügen bereitet, das wiederum der Musik selbst zugute kommt.
"Bob Malach?", meint van´t Hof, "Der ist verrückt!"
"Jasper van´t Hof?", sagt Bob Malach, "Der ist irre!"
Eine bemerkenswerte Basis für eine harmonische musikalische Partnerschaft...
Für die CD-Produktion "Pseudopodia" (2008) trafen sich Jasper van’t Hof und Bob Malach wieder im Studio. Die Atmosphäre auf dem Album ist versonnen, balladesk, gar ein wenig träumerisch. Nachdenkliche Harmonik findet sich in den bedächtigen Intros, sangliche Melodik in den Sax-Themen, sachte und feingewobene Spannungsbögen sind die tragenden Elemente der Kompositionen, die live ganz besonders eindrucksvoll zur Geltung kommen.
Jasper Van’t Hof
Bei dem Versuch, die musikalischen Wege des niederländischen Pianisten und Keyboarders Jasper van’t Hof zu beschreiben, drängt sich unwillkürlich der Vergleich mit dem märchenhaften Pelzwechsler auf. Wie dieser besitzt van’t Hof die Gabe in unterschiedliche Häute zu schlüpfen, sich darin wohl zu fühlen und sie vollständig auszufüllen. Bands wie ASSOCIATION PC, die legendäre aber kurzlebige Formation EYEBALL oder die Maßstäbe setzende Gruppe PORK PIE stehen für diesen Fusion-Jazzer. Mit dem höchst erfolgreichen Ethno-Fusion-Projekt PILI PILI, das quasi die afrikanische Seele des Mannes aus Enschede abbildet, lieferte er bereits einige Zeit vor dem eigentlichen Beginn des Ethnotrends erste Clubhits. Daneben aber hat er immer auch – beinahe puristisch – Jazz gespielt, hat Solokonzerte am Konzertflügel gegeben, bei denen eine Empfindsamkeit dominierte, die kaum glaublich schien, wenn man ihn als „Feuerkopf“ bei anderer Gelegenheit an den Keyboards erlebt hatte. Sein Vater war Jazz-Trompeter, seine Mutter Sängerin mit klassischer Ausbildung. Mit fünf Jahren bekam er Klavierunterricht. Seine ersten Erfahrungen vor Publikum machte er in Schulbands und Jazzclubs.
Anfang der 1970er schuf er mit Association P.C., der freien Rockjazz-Gruppe um den Schlagzeuger Pierre Courbois, den Gitarristen Toto Blanke und den Bassisten, Sigi Busch den internationalen Durchbruch; er gehörte zu den Pianisten, die parallel E-Piano und Orgel spielten und dabei durch elektronische Instrumente neue Klangästhetiken entwickelten. Kennzeichnend für die Themen und Improvisationen von vanʼt Hof sind bis heute seine Vorliebe für komplexe, gebrochene Metren. 1972 wurde er in einem Jazzpoll zum führenden europäischen Synthesizer-Spieler gewählt.
Mitte der 1970er setzte er mit seiner Band Pork Pie, deren Name eine Anspielung auf eine alte Lester Young-Nummer ist, Akzente im Jazz Rock. Seine Mitspieler waren der Gitarrist Philip Catherine und der Saxofonist Charlie Mariano sowie wechselnde Rhythmusgruppen, zunächst J.F.Jenny Clark und Aldo Romano. Anschließend kehrte er zum akustischen Konzertflügel zurück und spielte Soloplatten ein.
Seit 1984 ist er mit dem Projekt Pili Pili erfolgreich. Hier verbindet sich europäischer Jazz mit afrikanischer Musik und tanzbaren Grooves. Eine viertelstündige Trance- Produktion mit dieser Gruppe machte ihn in der Clubszene berühmt. Mit seinem Projekt Hotlips kehrte er 2005 zu früheren Jazz-Rock-Vorlieben zurück.
Wie die meisten Fusion-Musiker arbeitete er Zeit seines Lebens gleichzeitig an verschiedenen Projekten mit unterschiedlichen Musikern, wie z.B. Wolfgang Dauner, George Gruntz (Piano), Trilok Gurtu (Percussion), Angélique Kidjo(Gesang), Wayne Krantz (Gitarre), Didier Lockwood (Geige), Alphonse Mouzon (Schlagzeug), Jean-Luc Ponty (Geige) und Archie Shepp (Saxofon). Bis 2007 war er auch als Dozent an der Hochschule für Musik der Musik-Akademie der Stadt Basel tätig und
betreute dort im Rahmen des neu geschaffenen Studiengangs „Producing-Performance“ den Bereich Performance.
www.jaspervanthof.com
Bob Malach
Während seiner Zeit in der High School war Malach häufig zusammen mit John Lee und Gerry Brown aufgetreten. 1976 zog er nach New York City, wo er in der Band von Alphonse Mouzon arbeitete, mit dem er mehrfach auf Europatournee ging. Jetzt spielte Malach mit Stevie Wonder, Stanley Clark, Jon Faddis, Hank Jones, Horace Silver, Spyro Gyra und den Brecker Brothers, Mit Jasper Van’t Hofs Eye Ball“ konzertierte er in Europa und nahm auch mit Charlie Mariano, Aldo Romano, Didier Lockwood („Live in Montreux“) und Urzula Dudziak auf. Seit 1985 ist er Mitglied der Big Band von Bob Mintzer; seit 1989 trat er auch mit der George Gruntz Concert Jazz Band auf. Er spielte im Duo mit Michel Petrucciani („Conservations With Michel“), aber auch weiterhin mit Jasper van’t Hof („Dinner for Two“, „The Prague Concert“), mit dem er bis heute immer wieder auf Tournee ging. 1991 trat er mit Miles Davis und Quincy Jones auf dem Montreux Jazz Festival auf. Weiterhin war Malach an Aufnahmen von den Loose Ends und von Leni Stern Miroslav Vitous, Madonna, Mose Allison, Steve Miller Band und Joe Zawinul („My People“, „Faces and Places“) beteiligt. Auf Tour war er mit Robben Ford, Mike Stern und Ben Sidran auf der ganzen Welt. Konzerte und Aufnahmen mit dem niederländischen Metropol Orchestra. Ganz aktuell mit Barbra Streisand auf World Tournee. Bob Malach wurde vor allem für sein Spiel auf dem Tenorsaxophon bekannt, seltener spielt er aber auch Sopran-, Altsaxophon, Flöte und Klarinette. Stilistisch wird Bob Malach häufig mit dem ebenfalls aus Philadelphia stammenden Saxophonisten Michael Brecker verglichen, der als sein wesentlichster Einfluss gilt und mit dem er auch zusammenarbeitete. Der deutsche Jazzkritiker Joachim Ernst Berendt charakterisierte Malachs Saxophonspiel einmal wie folgt: „Hawkins,Trane, Gene Ammons, Rollins – sie alle leben in seinem Spiel.“
Di. 24.11.2009
20:30 h
Hot Club Harmonists

Frank Wekenmann, Gitarre
Matthias Buck Violine
James Geier Gitarre
Steffen Hollenweger Kontrabass
Katalin Horváth Gesang

Die Hot Club Harmonists unter der Leitung des Gitarristen Frank Wekenmann laden ein zu einer Reise auf der Strecke Berlin-Paris-Budapest in die Musik der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Mit originellen Arrangements und feurigen Improvisationen im Sound des legendären Gitarristen Django Reinhardt begeistern die Hot Club Harmonists das Publikum wo immer sie auch spielen!
Wer hätte gedacht, dass sich die alten Schlager von Heinz Rühmann, Hans Albers oder Marika Rökk für mitreißende Swing-Improvisationen eignen?
Wie klingen die legendären Songs der Comedian Harmonists ohne Gesang?
Welches Lied wurde in Ungarn verboten, weil es die Menschen zum Selbstmord trieb?
Wie hieß das letzte Lied, das auf der Titanic gespielt wurde?
Welches war der einzige deutsche Schlager, den Django Reinhardt aufnahm?
Auf diese und weitere musikalische Fragen geben die hochkarätig besetzten Hot Club Harmonists originelle und spannende Antworten. Das Ergebnis dieser Entdeckungsreise:
Swing aus dem Alten Europa!
Frank Wekenmann – Gitarre: David Orlowskys Klezmorim, Roland Baisch “Country Boy”, Spielte mit Gideon Kremer, Michel Portal, Roberto Blanco
Matthias Buck - Violine: Württembergische Philharmonie Reutlingen, German Pops Orchestra, Spielte mit Birelli Lagrene, Paul McCartney, André Heller und vielen anderen
James Geier - Gitarre: Comedytrio Backblech, Gitarrist der Stage Holding Theater Company, Loungekombinat
Steffen Hollenweger – Kontrabass: Grupo Sal Triomatik, Spielte mit Wedeli Köhler, Bill Ramsey, Joy Fleming, Tom Gäbel
und als Gast: Katalin Horváth - Gesang
www.hotclubharmonists.de
Di. 20.10.2009
20:30 h
Veranstaltung im Rahmen der Jazz&Klassik Tage

Trio Arsis

Ull Möck, Piano
Thomas Rotter, Bass
Hans Fickelscher, Drums & Percussion

Schon Tradition bei den Jazz & Klassik Tagen: am Dienstag das Jazzkonzert im SWR Studio. Ungeschminkte Live-Musik-und Aufnahmeatmosphäre hautnah miterleben.
Nachdem das geplante Konzert von Trio Arsis 2007 ausfallen musste, heißen der Jazzclub Tübingen e. V. und der SWR Studio Tübingen erneut das Trio Arsis willkommen, die „Klassik“-Ausgabe des Ull Möck Trios. Klassische Musik gehört zu den Wurzeln des klassisch studierten Pianisten Ull Möck. In seinem neuen Projekt arrangiert und verjazzt er „Klassiker“ (im doppeldeutigen Sinn) wie auch weniger bekannte Werke von Komponisten aus verschiedenen Epochen. Die „klassischen“ Formen des Jazz wie Ballade, Waltz oder Swing, aber auch Salsa/ Latin werden als Grundlage zur Improvisation benutzt. Und hier schließt sich der Kreis. Improvisation war absolut üblich in der klassischen Musik vergangener Jahrhunderte. Bach oder Mozart waren erwiesenermaßen nicht nur geniale Komponisten, sondern auch ebensolche Improvisatoren.
www.jazzklassiktage.de
www.ullmoeck.de
www.thomasrotter.de
www.hans-fickelscher.de
Sa, 13.6.2009
17:00 h
25 Jahre Jazzclub
Open Air Fest auf dem SWR-Gelände
Seit vielen Jahren bereits ist der Jazzclub mit der Konzertreihe „Jazz im Studio” regelmäßig zu Gast im SWR-Studio auf dem Österberg. Aus dem Anlass des 25jährigen Jubiläums des Jazzclubs entstand die Idee, das schöne Freigelände hinter dem SWR-Gebäude für ein Open-Air-Fest zu nutzen: In lockerer räumlicher und zeitlicher Anordnung spielen drei verschiedene Formationen raffinierten Jazz, während ein bewährtes Team professioneller Gastronomen (Cafe Latour und Olio, pane e vino) für das leibliche Wohl der Gäste sorgt (Bänke und Tische sind natürlich vorhanden). Somit sind Leib und Seele gleichermaßen einen Abend lang versorgt.

Alles in allem erwartet uns an diesem Samstag ein umfangreiches Programm von hervorragender Qualität. Aus eigener Kraft hätte der Jazzclub das jedoch nicht stemmen können. Unser besonderer Dank gilt daher der großzügigen Unterstützung durch unsere Sponsoren, ganz zuvorderst aber dem SWR Studio Tübingen, auf dessen Gelände wir zu Gast sein dürfen!

Neben der nötigen Infrastruktur bietet uns der SWR hier auch eine Rückzugsmöglichkeit ins Gebäudeinnere, falls das Wetter am Veranstaltungstag überhaupt nicht mitspielen wollte (allerdings ein kaum denkbarer Fall ...). Seien Sie also herzlich willkommen, gerne mit der ganzen Familie, Kinder und Jugendliche bis 16J. haben in Begleitung ihrer Eltern freien Eintritt.

Programm Teil 1

Flüstertüte

Anselm Krisch keyb
Lukas Pfeil sax

Die zwei Musikstudenten Anselm Krisch und Lukas Pfeil haben mit „Flüstertüte” ein ganz neues Projekt aus der Taufe gehoben. Stilistisch dem Funk, Groovejazz und Latin verschrieben, bringen die beiden Musiker mit ihren hauptsächlich selbst komponierten Stücken einen einzigartigen Sound auf die Bühne: Das Keyboard spielt mit breiten Orgel- und DX7-Synthesizer-Sounds und sorgt somit auch für einen kräftigen Bass. Das Saxophon ergänzt die eingängigen Grooves mit griffigen Melodien, und bei den energiegeladenen Soli zeigt sich die ganze Spielfreude der Band
www.fluestertuete.eu
www.anselm-krisch.de
Programm Teil 2

Jazzclub Generations Band

Freddy Wilkes voc
Fabian Harm g
Markus Harm sax
Dizzy Krisch vib
Martin Trostel p
Florian Dohrmann b
Lars Binder dr

Die Jazzclub-Generations-Band ist eine spontane Zusammenstellung von Musikern aller Altersstufen, die besonders im Umfeld des Jazzclubs Tübingen aktiv sind. Es erwartet uns ein spannungsreiches Zusammenspiel bekannter Namen in einer Formation, die in dieser Zusammensetzung noch nicht zu hören war. Freunde von ausdrucksstarkem Jazz-Gesang kommen ganz besonders auf ihre Rechnung, weil mit Freddy Wilkes einer der bekanntesten Tübinger Vokalisten mit dabei ist.
www.jazzclub-tuebingen.de
Programm Teil 3

Jasper van’t Hof Solopiano

Jasper van’t Hof p

Der Jazzclub freut sich ganz besonders, als krönenden Abschluss seines Jubiläumsfestes einen großartigen Gastmusiker von internationalem Format präsentieren zu dürfen: Jasper van't Hof. Viele werden den aus den Niederlanden stammenden Tastenvirtuosen als Bandleader der afro-europäischen Formation „Pili Pili” kennen, mit der er auch in Tübingen schon große Erfolge gefeiert hat. Van’t Hof ist mit Sicherheit kein Jazz-Purist, sondern hat bereits mit seinem ersten bekannten Bandprojekt, der „Association P.C.”, auf den Berliner Jazztagen 1971 mit einer virtuosen Synthese aus Jazz und Rock Furore gemacht. In Tübingen wird er als Solopianist auf dem akustischen Flügel spielen, eine Richtung, die er parallel zu seinen Engagements in größeren Formationen schon seit 1976 erfolgreich beschreitet. Auf die Frage, was ihn am Solospiel auf dem Flügel besonders reizt, meinte van’t Hof in einem Interview: „Vor allen Dingen die Dynamik. Es ist ganz direkt, ich kann ganz leise spielen, im nächsten Moment sehr laut und dabei ganz direkt, fast so wie in der Natur, auch wie Kirchenorgelpfeifen. Wegen der Dynamik schreibst du andere Melodien, wegen der Dynamik improvisierst du anders, du beutest das Drama in deinem Solo aus.”
www.jaspervanthof.com
Dienstag, 19. 5. 2009
20.30 h
Duo Joerg Reiter / Frank Kuruc

Joerg Reiter - Piano
Frank Kuruc - Gitarre

Frank Kuruc und Joerg Reiter sind langjährige musikalische Weggefährten
und als Professoren unterrichten beide in der Jazz-Abteilung der Musikhochschule Mannheim.
Jetzt haben sie ein seit langem geplantes Duo-Projekt erarbeitet, das im Sommer 2009 auf CD erscheinen wird. Durch die seltene Kombination zweier Instrumente, die sowohl begleiten, als auch solieren können, darf man auf interessante Rhythmen und Sound-Kreationen gespannt sein. Die beiden Musiker spielen eigene Kompositionen und ausgewählte Standards und haben ein stilistisch abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.
Joerg Reiter ist langjähriges Mitglied der legendären PETER HERBOLZHEIMER RHYTHM COMBINATION & BRASS und stand schon mit allen möglichen Jazz-Größen wie Charlie Mariano, Billy Cobham, Ack van Rooyen, Al Jarreau, Chaka Khan u.v.a. auf der Bühne.
Frank Kuruc ist live und auf Cds zu hören, im Duo mit Herbert Joos oder mit so unterschiedlichen Acts wie Freundeskreis, Max Herre, Joy Denalane, Wolfgang Haffner aber auch Chuck Leavell (Rolling Stones).
www.joergreiter.de
Dienstag, 31. 3. 2009
20.30 h
Lorenzo Petrocca Quartett

Lorenzo Petrocca Guitar
Thilo Wagner Piano
Jens Loh Bass
Patrick Manzecchi Drums

Die Musik dieser Band ist eine Mischung aus Mainstream, Bebop, Modern und Balladen. Das Repertoire besteht aus aus Eigenkompositionen sowie bekannten und unbekannten Standards
Lorenzo Petrocca wird von der internationalen Presse als Virtuose und Melodiker bezeichnet. Neben seinem Quartett leitet er noch sein ORGAN-TRIO und ist auf zahlreichen CD’s zu hören.
Mit Thilo Wagner am Piano, Jens Loh am Bass und Patrick Manzecchi an den Drums hat Lorenzo Petrocca drei ebenfalls bekannte und gefragte Musiker der internationalen Szene an seiner Seite.
www.petrocca.de
www.manzecchi.de

2008

Dienstag, 2. 12. 2008
20.30 h
Jazz - Quartett Holstein Schrack
- the music of the Beatles-

Martin Schrack - piano
Thomas Krisch - bass
Herbie Wachter - drums
Stephan Holstein - Klarinette , Bassklarinette und Altsaxophon

Der Pianist, Komponist und Arrangeur Martin Schrack hat die Stücke teilweise sehr subtil, teils auch enorm schwingend und groovig arrangiert. Ohne die Grundidee der Stücke anzutasten, möchte Martin Schrack neue musikalische Blickwinkel aufzeigen, durch die Instrumentierung mit Klarinette ergeben sich neue, interessante Klangfarben.
Stephan Holstein und das Martin Schrack Trio arbeiten seit vielen Jahren zusammen. Das Beatles Programm wurde bereits mit großem Erfolg bei den Jazzfestivals in Augsburg und in Lichtensteig/CH sowie bei zahlreichen Clubgastspielen aufgeführt. Demnächst wird eine CD mit diesem Programm produziert. Stephan Holstein ist einer der führenden Jazzklarinettisten in der BRD.
Stephan Holstein, in Tübingen geboren, begann mit 11 Jahren Klarinette zu spielen und nahm später noch das Saxophon dazu. Er studierte bei Karl - Heinz Hahn ( Soloklarinettist der Münchener Philharmoniker ) und bei Lee Konitz.
www.jazz-network.com/schrack
www.herbie-wachter.de
Dienstag, 21.10. 2008
20.30 h
Im Rahmen der Jazz und Klassik Tage 2008
Jochen Feucht - Olaf Polziehn - Duo

Jochen Feucht, Sopransax, Bassetthorn
Olaf Polziehn, Piano

Das Besondere bei den Jazz & Klassik Tagen: Die „Jazz im Studio Konzerte“. Neueste musikalische Projekte in einer einzigartigen Atmosphäre live miterleben.
Der Jazzclub Tübingen e.V. und das SWR Studio Tübingen präsentieren heute eines der interessantesten Duos der Jazzszene.
Jochen Feucht und Olaf Polziehn.
Beide lernten sich 1992 in Peter Herbolzheimers Bundesjazzorchester kennen. In den folgenden 15 Jahren trafen sie sich regelmäßig in unterschiedlichen Projekten (u.a. auch bei Jochen Feuchts CD-Produktionen "Warm Jazz" 1996 und "Open Time" 2005). Ihre gemeinsamen musikalischen Überzeugungen und ihr blindes Verständnis kommen am deutlichsten in der Duo-Besetzung zum Ausdruck: hier finden die beiden Musiker durch ihr subtiles Zusammenspiel zu einem Klangbild, in dem Geschwindigkeit, Dichte und Intensität auf Offenheit, Freiheit, Zeit treffen. Das Repertoire besteht vor allem aus Kompositionen und Arrangements von Jochen Feucht. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die wunderschöne Musik des Brasilianers Egberto Gismonti.
Thomas Dworschak: "Das ist die zeitlos gewordene Moderne, die das Richtige tut, indem sie sich damit begnügt nichts zu machen als pure Musik."
www.jazzklassiktage.de
www.jochen-feucht.de
Dienstag, 03. 06. 2008
20.30 h
Homecoming - eine Hommage an die Sixties
Jazz meets Folk -

Jane Rudnick, Voice
Thomas Horstmann, Gitarre
Hans Fickelscher, Percussion

In Homecoming spielt ein Trio, bestehend aus der amerikanischen Sängerin Jane Rudnick, die das Projekt ins Leben gerufen hat, dem Gitaristen Thomas Horstmann und dem Percussionisten Hans Fickelscher. Sie schöpfen aus vielfältigen Musikquellen der sechziger Jahre. Inspiriert von der Musik und den Texten von Joni Mitchell, den Beatles, von Woody Guthrie, Jimi Hendrix, Bob Dylan und anderen, kombinieren sie Jazz mit Folk, liebäugeln mit Rock und spannen eine Brücke zwischen ethnischen Rhythmen und neuen Klängen.
Der eigenwillige Charakter ihrer Musik wird vom Gitaristen Thomas Horstmann geprägt, der virtuos mit seiner Palette von Sounds und Grooves neue Turen öffnet und von Hans Fickelscher, der alle klanglichen Möglichkeiten seines Drumsets nutzt und den Kritiker als Klangmagier bezeichnen. Die Sängerin Jane Rudnick rundet das Trio mit ihrer außergewöhnlich ausdrucksvollen Stimme ab. Sie ist bekannt für ihre Kunst Geschichten in Musik zu erzählen – Geschichten von Liebe und Wahnsinn, Krieg und Rassismus, mit einer Stimme voller Sinnlichkeit und Kraft…
Hintergrund zur Entstehung des musikalischen Konzeptes der amerikanischen Sängerin, Jane E. Rudnick:
"Homecoming ist eine Begegnung mit der Musik, die mich in den 60er Jahren sehr prägte. Als amerikanische Sängerin werde ich immer wieder mit meinen musikalischen Wurzeln konfrontiert. Meine Inspiration für dieses Projekt stammt aus Musik und Texten, die nicht nur mich sondern die ganze Bevölkerung stark beeinflusste und sie bewegte, die strengen Konventionen der 60er Jahre und den bitteren Beigeschmack der McCarthy Ära öffentlich zu hinterfragen. Die Frauen- und die Menschenrechtsbewegungen fanden ein Forum auf vielen Gesellschaftsebenen. Zum ersten Mal in der Geschichte der Vereinigten Staaten stellten laute Stimmen einen Krieg, den Vietnam-Krieg, in Frage. Der Wunsch nach einer neuen Welt und nach neuen Lebensformen waren in der Hippie Bewegung spürbar. Neue Gesetze zur Integration der Afro-Amerikaner traten in Kraft. Einerseits gab es gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Studenten und Staatsgewalt, anderseits aber auch eine neue Bewegung die gewaltfreies Handeln propagierte. Die Themen waren brisant, aktuell und wurden in der damaligen Musik fest verankert.
Diese Musik hat mich lange begleitet und jetzt, nach jahrelanger Arbeit als Jazzsängerin, hat mich meine Neugier bewegt, dieser Musik, meinen Wurzeln, aus einer neuen Perspektive zu begegnen. Mit solch versierten Musikern wie Thomas Horstmann, und Hans Fickelscher habe ich mich aufgemacht, diese neuen Dimensionen zu entdecken."
http://janerudnick.com
www.thomashorstmann.net
www.hans-fickelscher.de
Dienstag, 11. 03. 2008
20.30 h
Netzer

Markus Birkle, Gitarre
Markus Bodenseh, Kontrabass
Oli Rubow, Schlagzeug

Netzer ist eine über die Jahre gewachsene Band. Spielfreude und Risiko sind der Motor, elektronische Musik in eine mit Jazz angereicherte Live-Sprache zu übersetzen ist das Programm.
Ähnlich unkonventionell wie die eigenmächtige Einwechslung ihres Namenspatrons, verbindet das Gitarrentrio Improvisation und Interaktion mit der Ästhetik zeitgemäßer DJ Kultur.
Programmierte Kunst wird nun wieder von Hand gespielt! Energie fließt, und ein großer Bogen wird gespannt.
Netzer zeigen Mut zur Umkehrung der Verhältnisse und überzeugen mit ihrem äußerst reduzierten Ansatz.
Schön und egal, denn das Ergebnis zählt: der Saal tanzt!
Aber auch die drei Musiker kommen auf ihre Kosten. Netzer ist ihr kreativer Spielplatz. Hier fliessen die langjährige gemeinsame Erfahrung und der kreative Output dreier Individuen zusammen:
Gitarrist Markus Birkle ist berühmt berüchtigt für sein klangbewusstes Spiel. Er traktiert die verschiedensten Saiteninstrumente, kreiert Effeke jeglicher Couleur, und füttert schließlich sein Loop-Gerät damit.
Markus Bodenseh steht am Kontrabass und Moog. Er ist gleichermassen gnadenloses Fundament und freischwingendes Pendel. Ein Routinier, der schon diverse Jazzgrößen begleitet hat.
Oli Rubow beschäftigt sich seit Jahren mit der Ästhetik elektronischer Beats. Bei Netzer lässt er dem angestauten Wissen freien Lauf und jagt mit Vorliebe sein minimales Drumkit durch ein Echo-Gerät.
Tja, und wenn die drei Freunde nicht gerade andersweitig durch die weltweite Pop-Welt tingeln, um renommierte Künstler wie Die Fantastischen Vier, De Phazz oder, oder, oder zu begleiten, widmen sie sich ihrer Lieblingsbeschäftigung: das eigene Projekt vorantreiben!
www.netzer-music.de

2007

Dienstag, 04. 12. 2007
20.30 h
BAECHLIN/NEWTON/VOIROL «IN BETWEEN»

Esther Bächlin, piano
John Voirol, saxophon und englischhorn
Lauren Newton, stimme

Erst kürzlich wurde Esther Bächlin für ihr neues Projekt "In Between" mit einem Werkbeitrag des Kanton Luzerns ausgezeichnet. In den letzten Jahren als Sidewoman im Hintergrund agierend, hat die Luzerner Pianistin und Komponistin mit dem Saxophonisten John Voirol und der Vokalistin Lauren Newton zwei herausragende Musikerpersönlichkeiten gefunden, um erneut ihre eigenen Klänge umzusetzen. Gekonnt integriert sie deren Fähigkeiten in ihre kondensierten und dennoch atmenden Kompositionen im Spannungsfeld Klassik, Jazz und freier Improvisation. In den kollektiven Freeparts kommt die Kongenialität des Trios besonders zum Ausdruck : Lauren Newtons luftige, facettenreiche Stimme, John Voirols expressivästhetisches Sax und Esther Bächlins farbenreich-dynamisches Pianospiel vermischen sich auf eine sehr spezielle, organische und lustvolle Weise.
www.estherbaechlin.com
www.johnvoirol.ch
www.laurennewton.com
Dienstag, 26. 06. 07
20.30 h
Stephan Pitsch Quintett
"Modern Jazz and Real Stories about Stockholm"

Stephan Pitsch, Piano
Benny Glass, Drums
Philipp Tress, Gitarre
Oliver Wendt, Saxofon
Michael Deak, Bass

Wer einmal im Venedig des Nordens war, im Sommer auf den Plätzen am Wasser saß, der Winterdunkelheit in den Cafés und Clubs getrotzt hat, weiß dass der Jazz unausweichlich zum Wasser und zu den Lichtern der Stadt dazugehört. Das Stephan Pitsch Quintett entführt die Zuhörer in die Clubs und Straßen der schwedischen Hauptstadt. Der Komponist, Pianist und Leiter des gleichnamigen Quintetts erzählt Geschichten aus Stockholm voller Witz und Leidenschaft und lässt sie charmant und gekonnt in die Musik einfließen. Dabei werden wichtige Fragen beantwortet, wie z.B.: Welches ist die beste Fußballmannschaft der Welt? Wie heißt der größte skandinavische Speisepilz? Wo machen die Einwohner Stockholms Urlaub, wenn die Karibik zu weit weg ist? Welches war im August 2005 die vorherrschende Wetterlage über der schwedischen Metropole? …Ausdrucksstark spielen die Musiker an Piano, Saxophon, Bass, Gitarre und Schlagzeug originelle Eigenkompositionen und Arrangements schwedischer Volkslieder in einem Konglomerat aus Swing, Latin, Funk und Blues.
www.stephanpitsch.de
Dienstag, 17. 04. 2007
20.30 h

Dizzy Krisch presents
"Black Cotton Songs"
Krisch Quartett

Dizzy Krisch, vibes
Claus Krisch, piano
Thomas Krisch, bass
Dieter Schumacher, drums

Reflexionen einer durchlebten Landschaft oder die Entdeckung der Frage nach dem Einfluss. Was hat diese Musik mit dem Schwarzwald zu tun? Aufgewachsen im "Black Forest" und großgeworden mit der Musik eines Charlie Parker, eines Thelonious Monk oder anderer Jazzgrößen wie Jackson, Evans oder Coltrane stellt der Vibraphonist Dizzy Krisch seine Auswahl neuer eigener Stücke und Bearbeitungen von Jazz-Traditionals bzw. Jazzstandards in die Beziehung zwischen den Ursprüngen des Jazz auf den Baumwollfeldern des amerikanischen Südens und den dunklen, geheimnisvollen und sagenumwobenen Waldflächen seiner Heimat.
Inspiriert durch den Dokumentarfilm "MPS-Jazzin' the Black Forest" von Elke Baur über den Gründer des MPS-Studios und Labels HGBS (Hans Georg Brunner Schwer) besinnt sich Dizzy, der 1970 mit dem Krisch Quartett ebenda die erste Schallplatte aufgenommen hat, als Jüngster der Musikerfamilie mit den "Black Cotton Songs" auf seine Wurzeln.
Was liegt näher als dieses Programm mit den Brüdern im Krisch Quartett zu verwirklichen.
www.blackcotton.de
www.krisch-quartett.de
www.dizzy-krisch.de
www.dieterschumacher.de
Mittwoch, 10. 01. 2007
20.30 h

Johannes Lauers Streicheinheit

Johannes Lauer, Posaune
Tobias Preisig, Geige
Christoph König, Bratsche
Stephan Braun Cello
Philipp Steen, Kontrabass

"Frappierend gut" findet die Süddeutsche Zeitung das Posaunen-Spiel des in Ravensburg aufgewachsenen Johannes Lauer – zu hören war es im letzten Jahr mit Rainer Tempels "Eleven" im Sudhaus sowie von unzähligen anderen Bühnen (u.a. in Sibirien und Südkorea) und seit einem halben Jahr regelmäßig im Central Park oder am Hudson River. Weit angereist kommen für die zweiwöchige Tour mit diesem ungewöhnlich besetzten Ensemble auch Tobias Preisig (Geige, Zürich), Christoph König (Bratsche, Essen), Stephan Braun (Cello, Berlin) und Philipp Steen (Kontrabass, Hamburg) – jeder ein virtuoser Solist und in den verschiedensten Musik-Stilen erfahren: Barock, Hardrock, Bebop und Gypsy.
Ihnen auf den Leib geschrieben hat Lauer das Programm der Streicheinheit, welches ihm eine Auszeichnung im Kompositions-Diplom eintrug und über das die Schwäbische Zeitung so schrieb:
"Makellos präzise und von ausgereifter Schönheit", "grenzgängerisch zwischen notiertem Jazz, Improvisation, klassischem Tonsatz und Moderne", "jede seiner Kompositionen besticht durch eine schlüssige, eine in sich abgeschlossene Form, eine kompositorische Idee", "diese faszinierende, frische Mischung aus Tiefe und Sinnlichkeit", "von einem Niveau, das bei renommiertesten Ensembles mit jahrelanger Zusammenarbeit zu hören ist", und: "Optimistischer für die Neue Musik kann man nach diesem Konzert nicht sein!"
www.johanneslauer.de

2006

Dienstag, 24. 10. 2006
20.30 h
Veranstaltung im Rahmen der Jazz&Klassik Tage

Dieter Fischer Trio

Dieter Fischer, Gitarre
Karoline Höfler, Bass
Dieter Schumacher, Drums

Die Konzerte der Reihe Jazz im Studio sind ein Juwel der Jazz u. Klassik Tage und aus den dort gemachten Aufnahmen sind schon einige CD´s entstanden. So vieleicht auch dieses Mal, wenn das Dieter Fischer Trio im SWR Studio gastiert.
Die letzte veröffentlichte Aufnahme dieses Trios liegt nämlich 6 Jahre zurück und darüber schrieb die Jazz Guitar Society Australia: "This is one of the best trio-CDs (git/bass/drums) to come along for some time"
1986 gewann das Duo Fischer/Höfler den 2. Preis beim landesweiten Jugend Jazz Wettbewerb. Seither hat sich Dieter Fischer zu einem vielbeachteten Gitarristen entwickelt und mit der Erweiterung zum Trio durch den Drummer Dieter Schumacher hat die Musik dieser Band noch an Swing und Drive dazugewonnen.
Zu hören sind vorwiegend Standards von Ellington, Gershwin, Jobim, Benson u.a., die durch die Arrangements von Dieter Fischer neu belebt werden und aufgrund der klaren Studioatmosphäre in differenzierter Weise zur Geltung kommen.
www.karoline-hoefler.de
www.ullmoeck.de
www.dieterschumacher.de
www.jazzklassiktage.de
Dienstag, 11. 4. 2006
Thilo Wagner - Götz Ommert Duo

Thilo Wagner p
Götz Ommert b

Thilo Wagner begann im Alter von 5 Jahren mit dem Klavierspiel und hatte dann 12 Jahre klassische Klavierausbildung. Schon im frühen Alter wächst sein Interesse an Jazzmusik, und indem er seine Piano-Idole Oscar Peterson, Red Garland und Winton Kelly aus dem Gehör immer wieder nachspielt, lernt er mit der Jazz-Improvisation umzugehen wie nur wenige Pianisten in Europa.
1987 wird er Profimusiker und hat seither mit unzähligen Jazzgrößen auf der Bühne und im Studio gesessen, u.a. mit Art Farmer, Scott Hamilton, Charly Antolini, Bob Mintzer, Slide Hampton, Clark Terry, Red Holloway, Alvin Queen, Butch Miles, Warren Vaché. Als festes Mitglied in verschiedenen Bands wie der von Emil Mangelsdorff oder der Allotria Jazzband nahm er an Jazz-Festivals in der ganzen Welt teil. Heute ist Thilo einer der gefragtesten Begleitpianisten für die Europatourneen von amerikanischen Jazz-Stars. 1998 erhielt er den Preis "Bester Jazz-Solist" beim Vienne Jazz Festival in Frankreich.
Götz Ommert ist in einer vom Elternhaus geprägten Musikwelt aufgewachsen: Sein Vater Horst Ommert war engagierter Pianist in der Frankfurter Jazz-Szene der 50iger Jahre. Auch Götz begann im Alter von 6 Jahren zunächst mit dem Klavierunterricht. Später interessierte ihn der E-Bass und mit 17 hatte er die ersten Auftritte mit diesem Instrument. Bald darauf wechselte er zum Kontrabass, dessen Faszination ihn nicht mehr losgelassen hat. Nach seinem Studium am Dr. Hoch's Konservatorium in Frankfurt stand er in über 20 Jahren mit vielen namhaften Musikern auf der Bühne, u.a. mit Clark Terry, Don Menza, Red Holloway, Ray Bryant, Curtis Fuller, Ed Thigpen, Bobby Durham, Gene "Mighty Flea" Conners, Lou Blackburn, Leroy Jones, Jesse Davis, Jiggs Wigham, Aak van Rooyen, Keith Copeland, Jim Galloway, Abbey Rader, Bob Degen, ...
Speziell die Bassisten Ray Brown und Niels-Henning Oersted Pedersen haben ihn beeinflusst, den Kontrabass auf eine Art zu spielen, die beide Stilistiken miteinander verschmelzen lässt.
www.goetz-ommert.com

2005

Dienstag, 18. 10. 2005
in Zusammenarbeit mit den Jazz & Klassik Tagen und dem SWR
Andy Herrmann Trio

Andy Herrmann p
Markus Bodenseh b
Matthias Daneck dr

Schon während seines Klavierstudiums an der "Swiss Jazz School" in Bern spielte Andy Herrmann im Quartett des legendären amerikanischen Saxophonisten Robin Kenyatta. Seither stand er regelmäßig mit Jazzgrößen wie Benny Golson, Jiggs Whigham oder Dave Liebman auf der Bühne.
Nach einem Kompositionsstudium an der Musikhochschule Freiburg widmete sich Herrmann vor allem seinem Trioschaffen, das er nun in der intimen Atmosphäre des SWR-Studios auf dem Österberg präsentiert. "Der Pianist Andy Herrmann lässt mit seinem Trio die klassischen Tugenden des Jazz wieder aufleben: Kommunikation, Intensität und Interplay", meint die "Badische Zeitung". Markus Bodenseh und Matthias Daneck sind in Tübingen keine Unbekannten und stehen in verschiedenen anderen Jazzformationen gemeinsam auf der Bühne.
www.andy-herrmann.com
www.bodenseh.de
www.nowmusic.de
Dienstag, 3. 5. 2005

The GRAND Dizzy Krisch PIANO Trio

Dizzy Krisch p
Karoline Höfler b
Dieter Schumacher dr

In diesem Trio kann der in Tübingen primär als Vibraphonist bekannte Dizzy Krisch seiner, wie er sagt, "zweiten großen Leidenschaft" nachgehen: dem Klavierspiel. Lange diente ihm dieses Instrument ausschließlich für seine Arbeit als Musikpädagoge und Komponist, dann erarbeitete er zusammen mit seinem "Kernteam" Karoline Höfler am Bass sowie Dieter Schumacher am Schlagzeug einige Eigenkompositionen für das klassische Piano-Trio. 1998 ging das Trio erstmals mit diesem Repertoire an die Öffentlichkeit, "weil uns die Arbeit daran so viel Spaß machte".
Dieser Funke soll nun erneut auf das Publikum überspringen. Ob es sich um eine Neuauflage eigener Stücke handelt oder ob auch einzelne Fremdkompositionen dabei sind, werden wir spätestens am Konzertabend wissen. Dass bei dieser jahrelang eingespielten, hochkarätigen Band sowie der im SWR-Studio bekannt hervorragenden Akustik ein außergewöhnliches Musikerlebnis zu erwarten ist, dürfte aber schon vorab feststehen.
www.dizzy-krisch.de
www.karoline-hoefler.de
www.dieterschumacher.de

2004

Dienstag, 7. 12. 2004

Fauzia Maria Beg meets Martin Schrack

Fauzia Maria Beg voc
Martin Schrack p
Jochen Feucht fl, sax
Thomas Krisch b

Für dieses Konzert bringt die aus Bombay stammende Sängerin Fauzia Maria Beg drei ausgezeichnete Musiker mit in ihre Wahlheimat Tübingen. Martin Schrack am Piano, Jochen Feucht an Saxophon und Flöte und Thomas Krisch am Bass sind allesamt bekannt durch Auftritte mit anderen renommierten Jazzgrößen.
Das Konzert in der Reihe Jazz im Studio bietet den Musikern nun erstmals die Möglichkeit, das Ergebnis ihrer jahrelangen musikalischen Zusammenarbeit auf einer Aufnahme zu verewigen. In einer abwechslungsreichen Mischung von Jazz und Latin werden auch die indischen Wurzeln von Fauzia Maria Beg ins eine oder andere Arrangement mit einfließen.
www.fauzia.de
www.jazz-network.com/schrack
www.jochen-feucht.de
Dienstag, 19. 10. 2004

Carlos Denia - Uli Glaszmann - Duo

Carlos Denia g
Uli Glaszmann b

Das Duo Denia / Glaszmann hat schon vor einem Jahr auf sich aufmerksam gemacht, als es im Jazzclub mit seinem "Ten Strings for Bill Evans"-Programm zu begeistern wusste und damit auch schon den Takt vorgab: Die beiden neigen dem klassischen Modern Jazz zu, den sie aber auf ganz eigene Art interpretieren, und an dem sie ihre unterschiedlichen Temperamente abarbeiten.
Der Gitarrist Carlos Denia stammt aus Spanien, hat sich aber nach seiner Anfangszeit ebenso in Holland niedergelassen wie Uli Glaszmann, der zunächst in Mannheim studiert hatte. Kennen gelernt haben sich die beiden 2000 am Königlichen Konservatorium in Den Haag und intensivieren seither ihre Duettsprache. Diese kommt in der ganz eigentümlichen Atmosphäre des SWR-Studios auf dem Österberg besonders gut zum Tragen, dachte man sich beim Jazzclub. Und setzt damit die Reihe der sehr erfolgreichen intimen Studio-Sessions fort, die inzwischen zur festen Einrichtung innerhalb der Jazz & Klassik Tage geworden sind.
Dienstag, 8. 6. 2004

Pianonacht

Patrick Bebelaar p
Anselm Krisch p
Dizzy Krisch p
Matthias Neumann p
Stephan Pitsch p
Rainer Tempel p
Florian Dohrmann b
Dieter Schumacher dr

Das Pianoforte ist sozusagen die Königin unter den Jazzinstrumenten und hat seit den frühen Tagen des Honky Tonk immer wieder aufs Neue seine tragende Rolle in den klassischen Jazzformationen bestätigt, ob im New Orleans, im Swing, Cool, Hardbop bis hin zu Free Jazz und Fusion. Ganz ohne Schlagzeug, Bass oder andere Instrumente hören wir heute Abend das Piano als Soloinstrument (bzw. einmal im Trio), gespielt von Musikern, die eine breite Palette von Spielarten und Orientierungen innerhalb des Modern Jazz präsentieren:
Rainer Tempel und Patrick Bebelaar, als Jazzpreisträger "geadelt", stehen doch für ganz unterschiedliche Spielideale, für Dizzy Krisch, von Hause aus dem Vibrafon verpflichtet, eröffnen sich auf den schwarzen und weißen Tasten neue Interpretationsperspektiven, Anselm Krisch schließlich steht mit zarten 18 Jahren für die kommende Generation Tübinger Jazzmusiker, deren Förderung sich der Jazzclub erklärter Maßen auf die Fahnen geschrieben hat. Ein Instrument, sechs Interpreten. Da kommt gewiss keine Langeweile auf. Kartenreservierung ab 2. Juni unter 0 70 71-20 91 88 (SWR)
www.bebelaar.de
www.anselm-krisch.de
www.dizzy-krisch.de
www.rainertempel.de
www.klezmorim-online.de/info/floh/floh.html
www.dieterschumacher.de

2003

Dienstag, 14. 10. 2003
Patrick Tompert Trio

Patrick Tompert p
German Klaiber b
Werner Braun dr

Das Patrick Tompert Trio besteht in der klassischen Formation (piano / bass / drums) seit über zehn Jahren in verschiedenen Besetzungen und führt stilistisch die Tradition der Klaviertrios um Erroll Garner, Oscar Peterson und Bill Evans fort.
Patrick Tompert verbindet die Virtuosität der Moderne mit traditionellem Blues-Feeling. Nach vier Jahren klassischem Klavierunterricht begann er mit 10 Jahren autodidaktisch Jazz zu spielen. Neben seiner Mitwirkung in anderen Bands (etwa bei Sorry, it's Jazz oder in einem Duoprojekt mit der Sängerin Lilly Thornton) widmet er sich vorwiegend seinem eigenen Trio, das ihn, z.T. mit Gästen (zuletzt Ack van Rooyen), durch weite Teile Deutschlands führt. Die Kritik lobt den spannenden Drive und die ausgewogene Balance in der Band, das melodische Gespür, die eigene Note auch bei Standards, nicht zuletzt aber auch das pianistische Feuerwerk. Das Konzert im Studio des SWR setzt eine Zusammenarbeit zwischen Jazzclub und SWR fort, die den Charme der Studio-Atmosphäre zum besonderen Musikerlebnis werden lässt.
www.tompert.de
Dienstag, 1. 7. 2003
Jochen Feucht Trio

Jochen Feucht ss, fl, bassethorn
Dizzy Krisch vib
Christoph Sprenger Kontrabass

Drei Begriffe kennzeichnen die Musik des neuen Trios von Jochen Feucht vor allem: Klang, Melodie und Zeit.
In kammermusikalischer Triobesetzung, di in idealer Weise zugleich kommunikative Auseinandersetzung und gestalterische Freiheit bietet, spielt das Trio eine weitgehend improvisierte, ruhige Musik der "leisen Töne", die vom Jazz ausgehend, auch Einflüsse der Klassik und anderer Stilrichtungen vereint.
Ein Großteil der Kompositionen stammt von Jochen Feucht, der hier auch das selten zu hörende Bassethorn (ähnlich der Altklarinette) zum Einsatz bringt.
"He who binds to himself a joy
Doth the winged life destroy;
But he who kisses the joy as it flies
Lives in Eternity's sun rise."
William Blake
www.jochen-feucht.de
www.dizzy-krisch.de
www.christophsprenger.com
Dienstag, 8. 4. 2003
Tempel Trio

Rainer Tempel p
Markus Bodenseh b
Eckhard Stromer dr

Das Klaviertrio Rainer Tempels spielt Kompositionen des Bandleaders und Standards in bester Trio Tradition. Eine echte Working Band mit Musikern der Region steht hier im Gegensatz zu Tempels sonstigen Großprojekten mit Musikern aus ganz Deutschland. Und mit über zehn neuen Stücken, die über die letzte Jahreswende entstanden, steht im SWR-Studio einiges auf dem Programm, das in Tübingen bisher noch nicht aufgeführt wurde.
Rainer Tempel, Jahrgang 1971 aus Tübingen arbeitet bundesweit als Jazzmusiker, Komponist und Arrangeur. Zahlreiche Preise und Kompositionsaufträge belegen die Qualität seines künstlerischen Schaffens, zuletzt wurde Tempel 2002 mit dem Jazzpreis Baden-Württemberg ausgezeichnet.
Neben seiner Bigband leitet Tempel sein Quintett GmbH, ist Mitglied von Joo Kraus & ACF und Dozent für Arrangement und Bigband an der Musikhochschule Luzern.
www.rainertempel.de
www.bodenseh.de

2002

Dienstag, 15. 10. 2002
Veranstaltung im Rahmen der Jazz&Klassik Tage
Ull Möck Trio

Ull Möck p
Karoline Höfler b
Hans Fickelscher dr

Ull Möck, 1961 in Stuttgart geboren, ist in Tübingen längst kein Unbekannter mehr. Sein eigener Klavierstil, frei von sportlicher Selbstdarstellung, zeigt die Kenntnis der Tradition auf der einen Seite, geht aber andererseits ganz im Sinne der modernen Kompositionen eigene harmonische Wege, die in sich völlig geschlossen sind. Rhythmisch stets interessant, melodisch absolut natürlich innerhalb dieses modernen Kontexts und kompositorisch sowie solistisch vielseitig läßt Ull Möck mit seinem Trio keine Langeweile aufkommen, sondern zieht den Hörer mit spannendem Modern Jazz in seinen Bann.
1996 erhielt die Band den Förderpreis der Internationalen Bodenseekonferenz.
www.ullmoeck.de
www.karoline-hoefler.de
www.hans-fickelscher.de
Mittwoch, 19. 6. 2002
Helmut Müller Trio
Eine kleine Jazzgeschichte

Helmut Müller sax
Ull Möck p
Kurt Holzkemper b

Eine kleine Jazzgeschichte anhand ausgewählter Musikstücke. Aus einzelnen Epochen des Jazz der letzten 100 Jahre wird das Trio stilistische Besonderheiten musikalisch herausarbeiten. Schwerpunkte:
die 30er Jahre - das "Zeitalter" der Big Bands und des Swing (Benny Goodman, Glenn Miller, Duke Ellington ...);
die 40er Jahre - die Zeit des Bebop (Charlie Parker, Dizzy Gillespie, Charles Mingus ...);
die 50er Jahre - Zeit des Cool Jazz mit seinen herausragenden Vertretern Miles Davis, Stan Getz, Chet Baker, Gerry Mulligan ...);
die 60er Jahre - das Jahrzehnt zum einen der lateinamerikanischen Einflüsse (Bossa Nova), zum anderen des Free Jazz (Ornette Coleman, Don Cherry, John Coltrane ...)
und schließlich die 70er und 80er Jahre, die Epoche von Rock Jazz und Fusion (Miles Davis, Herbie Hancock, John McLaughlin ...).
www.ullmoeck.de

Mittwoch, 27. 2. 2002
Bebelaar / Kroll / Lenz

Frank Kroll ss
Patrick Bebelaar p
Günter Lenz b

Munter geht sie also weiter, unsere Reihe wahrhaft intimer Konzerte im Studio 3 des SWR. Diesmal freuen wir uns auf einen ganz besonderen Leckerbissen für die Freunde dynamischer Jazz Expressivität:
Künstlerisch kultivierte Anarchie könnte man das Konzept der drei Musiker nennen, die bereits seit über einem Jahr in dieser Besetzung zusammen spielen. Ihre Musik vereint sie zu einem Kollektiv,bei dem mal der eine, mal der andere die Führung übernimmt,um sie dann wieder an den nächsten weiterzugeben. Hemmungslos leben sie den Kampf mit und gegen das Kollektiv, fesseln das Publikum und erlauben niemandem, sich dieser Fesseln zu entledigen, bis ihr musikalisches Zwiegespräch zu einem befreienden Ergebnis führte.
Kein Wunder also, dass die Kritik immer wieder das Zusammenkommen von Gegensätzlichkeit, dynamische und athmosphärische Dichte lobt: "...Aufwühlende Dramatik, knochenhart hämmerndes Stakkato und Momente ruhiger, fast zärtlicher Neigung folgen einem roten Faden mythisch -historischer Überlieferung" (Jazz Podium) oder "...Wunderbar leise und intensiv kommunizierten sie, ließen sich Luft, ihre Gedankengänge frei zu entfalten, unterstützten, widersprachen und brachen hin und wieder in wilde Ekstase aus." (Stuttgarter Zeitung) oder "... Romantik, Zärtlichkeit, wilde Ekstase und wütendes Hämmern liegen in dieser Musik dicht beieinander." (Skala)
www.frank-kroll.de
www.bebelaar.de

2001

Dienstag, 16. 10. 2001
Schmid / Hübner / Krill

Ralf Schmid p
Veit Hübner b
Torsten Krill dr

Mit dem Gewinn der "Hennessy Jazz Search" 1999 und einem gefeierten Konzert in der Kölner Philharmonie avancierte das Stuttgarter Trio vom Geheimtip zu einem der hoffnungsvollsten jungen deutschen Jazz-Ensembles. Ralf Schmid, Veit Hübner und Torsten Krill haben durch originelle Eigenkompositionen zu einem eigenen unverwechselbaren Stil gefunden.
Ein weiteres Mal ist der Jazzclub mit diesem Konzert im Studio 3 des SWR zu Gast.
www.ralfschmid.de
www.veithuebner.de
www.torstenkrill.de

Mittwoch, 13. 6. 2001
Werner Lener & Dizzy Krisch

Dizzy Krisch vib
Werner Lener p

Zum Start der Reihe Jazz im Studio laden das SWR Studio Tübingen und der Jazzclub zum Eröffnungskonzert auf den Österberg ein. Um dem Anlaß zu entsprechen, findet um 20 Uhr ein kleiner Sektempfang für die Konzertbesucher statt, die anschließend im Aufnahmestudio 3 das Konzert, das auch mitgeschnitten wird, in dieser speziellen Atmosphäre genießen können. In der Pause werden im Foyer Getränke angeboten.
Werner Lener ist einer der vielseitigsten Pianisten in Deutschland. Nach 10jähriger klassischer Ausbildung und Studium seiner musikalischen Lehrmeister Fats Waller, Oscar Peterson, Bill Evans, Keith Jarrett konnte er bei Jazzfestivals und Wettbewerben mehrmals erste Preise erringen und bereiste im Namen des Jazz viele Länder in Europa, Arabien, Ostasien und den USA. Mit vielen internationalen Jazzstars hat er Konzerte bestritten und 25 Schallplatten und CDs eingespielt. Seit Ende letzten Jahres haben Werner Lener und Dizzy Krisch ein Duoprogramm zusammengestellt, das ihre gemeinsame Liebe zum melodiös swingenden Mainstream wiederspiegelt. Die virtuose Technik beider und ihre Spielfreude sind Garanten für unbeschwerten Hörgenuß.
www.lener.de
www.dizzy-krisch.de

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